Kick-Ass (Review)
03/05/2010 um 19:02 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarKick-Ass (Review)
„Kick-Ass“ ist wie eine Mischung aus „Superbad“ und „Kill-Bill“. Rasant, actionreich, witzig und brutal.
Dave Lizewski ist ein ganz normaler Teenager und hat auch mit den ganz normalen Problemen Jugendlicher seines Alters zu kämpfen. Wer nun jedoch einen weiteren „coming-of-age“ Film erwartet hat weit gefehlt. Denn als Dave mal wieder von zwei älteren Jungs abgezockt wird beschließt er als Kick-Ass die Straßen von Bösewichten zu säubern.
Damit schlägt der Film eine erfrischende und bis dahin noch nicht dagewesene Richtung ein und entwickelt sich zu einem echten Highlight des Kino-Jahr 2010.
Die hohen Erwartungen des Trailers werden über die komplette Laufzeit erfüllt. Sympathischen Darsteller, viele witzige und auch kuriose Szenen, Action en massé und einem Soundtrack der seines gleichen sucht tragen zu einem temporeichen Film bei. Dabei kann man auch getrost mal über das kitschige Ende und die fragwürdie Moral des Films hinwegsehen.
Was zu Beginn nach einer stumpfen Teeniekomödie aussieht entwickelt sich zu einem echten „Must-See“.
8,5/10
Thur
(Review) Männer, die auf Ziegen starren
19/03/2010 um 23:09 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarKritik: Männer die auf Ziegen starren
“Die Russen betreiben paranormale Forschungen, weil sie glauben, wir betreiben paranormale Forschungen. Und darum müssen wir paranormale Forschungen betreiben!”
Manche Filme machen alleine schon wegen ihrem Titel neugierig und locken damit Zuschauer in die Kinosääle. Zweifelsohne gehört „Männer, die auf Ziegen starren“ zu dieser Art von Film. Wegen einem vielversprechenden Cast und einem fantastischen Trailer erwartete Ich einen skurillen, abgedrehten und vorallem lustigen Film.

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Der Film wird von einer grandiosen Besetzung getragen. Wirklich alle Schauspieler gehen in ihrer Rolle optimal auf und überzeugen auf ganzer Linie. Auch die Musikuntermalungen runden einen stimmigen Gesamteindruck ab.
Dennoch bringt „Männer, die auf Ziegen starren“ trotz gerade mal 90 Minuten Laufzeit ein paar wenige Längen mit sich und die Dichte der lustigen Szenen hält sich in Grenzen. Die wirklich witzigen Szenen sind leider rar gesäht und das meiste Pulver wurde bereits im Trailer verschossen.
Ansonsten bleibt der Eindruck einer netten und soliden Komödie, die jedoch nicht ihr ganzes Potential ausschöpfen kann.
6,5/10
Thur
Kurzkritik: Invictus
03/03/2010 um 18:19 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarInvictus (Review)
Invictus ist großartig. Durch eine geradlinige und einfache Erzählung gelingt es Clint Eastwood trotz eines politisch ernsten Themas den Zuschauer zu faszinieren.

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Mit einer klaren Botschaft und viel Gefühl vermittelt Invictus ein Gefühl der Zufriedenheit. Man kommt glücklich aus dem Kinosaal raus und freut sich mit und über das Gesehene.
Nelson Mandela wird von Morgan Freeman klasse gespielt. Er verpasst der Figur eine lockere, ruhige und vor allem eine sympathische Art. Die emotionalen und zu jeder Zeit passenden Musikuntermalungen runden ein gelungen Film ab, der durchaus auch eine Oscarnominierung für „bester Film“ verdient hätte.
8,5/10
Thur
Kurzkritik: Shutter Island
26/02/2010 um 13:44 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarEin Film von Scorsese, der mal so gar nicht nach Scorsese aussieht. Die Kulisse der Irrenanstalt ist sehr gut gelungen und auch inszenatorisch sind kaum Abstriche zu machen.Getoppt wird dies eigentlich nur mit einer ausgezeichnet durchdachten, wendungsreichen Story zusammen mit einem mal wieder furios spielenden Leonardo DiCaprio, da kann man auch mal die ein oder andere lange Szene über den Tisch kehren. “Shutter Island” fällt bei mir wider erwarten deutlich positiver aus als die Kritiken diverser Magazine es tun. Ein Muss für Jedermann in diesem Filmjahr. Martin Scorsese kommt mit einem einzigartigen Werk voller atmosphärischer Dichte und einem oscarreif darstellenden Hauptakteur zurück.
9/10
Nuggi
Leonardo di Caprio in der Hauptrolle, Martin Scorsese als Regisseur und eine Romanvorlage, die auf einen spannenden Thriller hoffen lässt.
Die Vorrausetzungen für „Shutter Island“ könnten kaum besser sein und dennoch gelingt es Scorsese nicht mehr als einen guten B-Film auf die Leinwand zu zaubern.
Der komplette Film arbeitet auf ein erwartungsgemäßes Ende zu, immer mit der Hoffnung verbunden, dass es vielleicht doch noch zu einem Stroytwist kommen könnte. Fehlanzeige.
Desweiteren wird einfach mit den Effekten zu dick aufgetragen. Die Atmosphäre auf der abgelegenen Insel ist schon kalt und bedrohlich genug, dennoch hallen stets schrille Schreie durch den Flur und ein einfacher Sturm wird dargestellt wie ein Weltuntergangsszenario Emmerich’s.
Die aufdringliche Filmmusik passt zwar zum Stil von „Shutter Island“ – will aber mit allen Mitteln stets Aufmerksamkeit konsturieren. Bei all diesen negativen Gesichtspunkten kann auch ein gewohnt starker Di Caprio nur noch bedingt kaschieren. Schade, dass soviele Möglichkeiten ausgelassen wurden. Trotz starker Eingansszene und einer guten Kameraführung bleibt einfach das verschenke Potential im Hinterkopf. Dabei war die Hoffnung auf einen großartigen Film hoch, vielleicht zu hoch.
7/10
Thur
Kurzkritiken: Up in the Air, Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
08/02/2010 um 17:58 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarKurzkritiken
Up in the Air

Copyright: raidrush.ws
Jason Reitman schafft es mit einer herzlichen Leichtigkeit Drama und Komödie zu verbinden und dabei nicht in ein zu kitschiges Muster zu fallen. Der Plot ist einfach gestrickt, überzeugt aber durch lockere Dialoge und glanzvolle Auftritte aller Schauspieler. George Clooney verpasst seiner Figur den nötigen Charme, die den Charakter trotz einer rationalen Denkweise und kühlen Art liebenswert macht.
Das klischeefreie Ende und das dabei noch ein aktuelles Thema angeschnitten wird spricht nur für Reitman.
8/10
Thur
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

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Man nehme süße Figuren, eine Geschichte mit einer kleinen Botschaft und fertig ist ein solider Animationsfilm für Groß und Klein.
„Wolkig mit Aussicht auf Fleichbällchen“ hebt sich allerdings wegen einigen nervenden Tatsachen nicht von einem Durchschnittsfilm ab und macht die gleichen Fehler wie viele seiner Art zuvor.
Die Figuren sind zu Kitschig und auch die Geschichte ist in ihrer Gestaltung zu vorhersehbar. Da kann auch eine lustige und lockere Atmosphäre nur noch bedingt retten.
6/10
Thur
Sherlock Holmes (Review)
29/01/2010 um 14:25 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarSherlock Holmes
Sherlock Holmes Den Meisterdetektiv Sherlock Holmes gab es breits in vielen Facetten auf der Leinwand und im Fernsehen zu bestaunen, doch Guy Ritchie verpasst Conan Doyles Kultfigur ein komplett neues Image. Aus dem einstigen Gentleman wird ein der heutigen Zeit angepasster „Draufgänger“, dem neben einer Namensverwandschaft nur noch die Pfeiffe und die Geige von den früheren Geschichten übrig bleibt.

Copyright: Moviepilot
„Sherlock Holmes“ lebt von lustigen und sympathien Figuren, sowie amüsanten Dialogen. Wie eigentlich jeder Guy Ritchie Film. Die Geschichte ist dünn, ob zu dünn sei mal dahingestellt. Aus einer ernsten und biederen Atmosphäre schafft Ritchie eine lockere Stimmung mit teilweise skurillen und komischen Elementen, ohne dabei die Spannung zu brechen. Robert Downey Jr. verpasst seiner Rollte den nötigen Charme und spielt seine Rolle gewohnt gut. Der Golden Globe ist meiner Meinung nach zumindest gerechtfertig. Auch Jude Law funktioniert als Dr. Watson neben Holmes gut und ist stets bemüht eine solide Leistung abzuliefern.
Abzug gibt es für die nervenden Musikuntermalungen, dennoch bleibt unter dem Strich der Eindruck eines kurzweiligen, amüsanten und spannenden Actionfilms, wordurch Holmes von einer eingestaubten Kultfigur zu einem massenkompatiblen Klassiker wurde.
7.5/10
Eine gut durchdachte Action-Komödie mit zwei ordentlich spielenden Hauptdarstellern. Die Gags waren allesamt ganz amüsant, die Filmmusik wusste zu gefallen, und auch die Kulisse war optisch sehr ansprechend. Insgesamt ist der Film doch für eine eher breite Masse abgestimmt. Guy Ritchie war nie weg und wir dürfen uns auf einen zweiten Teil freuen!
7.5/10
Nuggi
2010 Special!
18/01/2010 um 18:24 | Veröffentlicht in Specials | 2 Kommentare2009 brachte einige Überraschungen mit sich. Wer konnte schon damit rechnen, was für eine Performance beispielsweise Christoph Walz in Tarantinos „Inglourious Basterds“ hinlegt oder wie sehr James Camerons neuer Film „Avatar“ an den Kassen einschlagen würde.
Auch im neuen Jahr erwarten uns sicher wieder einige Überraschungen, Entdeckungen und Higlights auf der Leinwand. Wir haben uns fünf Filme herausgesucht, auf die wir uns ganz besonders freuen. Bereits im Januar erwartet uns Guy Ritchies „Sherlock Holmes“.
“Ob Guy Ritchies Verfilmung von Sherlock Holmes noch viel mit den klassischen Geschichten des Detektivs zu tun haben wird? Zweifel sind wohl angebracht, denn spätestens als der Trailer veröffentlicht wurde war klar, dass vom charmanten Gentlemen Holmes nur noch wenig übrig ist. Guy Ritchie schlägt eine actionlastigere Schiene ein und uns erwartet wohl ein kurzweiliger Popcornstreifen. Ein Kinobesuch ist für mich zumindest Pflicht.” – Thur
“Auch ich bin auf Ritchies neuen Film sehr gespannt. Mal sehen ob er wieder zu seinem alten Status findet und nicht mehr als Two Hit Wonder gelten wird. Mit Mark Strong als Bösewicht und Robert Downey Jr. (übrigens mit einem vorzeigbaren britischen Akzent) als Sherlock hat man zumindest schon von den Darstellern her ein gutes Aufgebot hingekriegt.” – Nuggi
Das Filmjahr bietet noch einige andere Highlights, auch Clint Eastwood schickt einen Film ins Rennen. “Invictus” soll der nächste große Streich nach “Gran Torino” , der zu Unrecht bei den Oscars des letzten Jahres unbeachtet blieb, werden. Der Film erhielt im Vorfeld für einen “Eastwood” eher mäßige Rezensionen, was uns jedoch nicht davon abhält ihn in diesem Artikel zu erwähnen.
“Eastwood wagt sich mit Invictus an ein schwieriges Thema heran. Aber wenn das einer gut auf die Leinwand bringen kann, dann eben Eastwood. Schon im Trailer wird die exzellente Kameraarbeit deutlich und auch der Cast lässt einiges erwarten. Nach Gran Torino könnte das wohl der nächste große Streich des Altmeisters werden. Wohl ein ganz heißer Kandidat für den ein oder anderen Oscar.” – Thur
“Ich sehe Clint Eastwood fast als einen Qualitätsgaranten. Der Trailer lässt schon einiges hoffen, auch die Hauptdarsteller scheinen zu überzeugen. Jedenfalls könnte Morgan Freeman zumindest eine Oscarnominierung garantiert sein. Ich persönlich zumindest bin diesem Film gegenüber definitiv optimistisch.” – Nuggi
Comicverfilmungen sind ja zur Zeit im Trend. Spätestens seit Sam Raimis “Spider-Man” weiß auch die breite Masse, dass soetwas auf keinen Fall nur was für Pickel-züchtende Hinterweltler Nerds ist. Matthew Vaughn, wenigen bekannt als Regisseur von “Layer Cake” und “Der Sternwanderer” , hat mit “Kick-Ass” einen potentiellen Kultfilm für Comicfans in den Startlöchern. Auch wir freuen uns auf diesen Streifen, der Witz (dafür wird mit Christopher Mintz-Plasse garantiert) und Action verspricht. Ausnahmsweise darf Mark Strong mal einen Bösewicht mimen. Achso und Nicolas Cage ist auch mit dabei.
“Ich freu mich auf Kick-Ass. Der Trailer zeigt all das was ich an einer herrlich abgedrehten Comicverfilmung lieben würde. Zudem scheint der Film auch nicht an brutalen Szenen, wie man im Red Band Trailer zu Hit Girl sehen kann, zu sparen. Diese Action-Komödie könnte richtig gut werden!” – Nuggi
“Mit Kick Ass erwartet uns wohl ein absolutes Highlight in 2010. Der Trailer und die Poster lassen zumindest auf einiges hoffen und dementsprechend viel erwart ich auch. Mit Matthew Vaughn hat man auch den richtigen Mann auf dem Stuhl, dem ich eine gute Umsetzung zutraue. Wie schon gesagt, ein Must-See!” - Thur
Den zweiten Platz unseres Rankings belegt Martin Scorseses “Shutter Island”. Der neue Streifen des “Departed” Regisseurs wird auf der 60ten Berlinale Weltpremiere feiern und ist in den Hauptrollen hochkarätig besetzt. Zum Ensemble zählen: Leonardo Di Caprio, Mark Ruffolo, Ben Kingsley als auch Patricia Clarkson.
Bühne Frei für das vierte Zusammentreffen von Di Caprio und Scorsese:
“Der Trailer sieht eher nach einem gut besetztem 08/15 Horrorthriller aus, als nach einem Scorsese. Aber die Tatsache, dass dieser auf dem Stuhl sitzt lässt zumindest hoffen, dass Shutter Island doch ganz gut werden kann. In der Regel kann man bei dem Regisseur zusammen mit so einem Starensemble nicht viel falsch machen, hoffen wir das dem auch bei Shutter Island so ist.” -Thur
“Tatsächlich sieht dieser Film doch etwas ungewöhnlich für Scorsese aus. Dieser scheint nun neues Terrain zu betreten und auch seine Muse Leonardo DiCaprio ist wieder dabei, meiner Meinung nach ein sehr starker Schauspieler. Von diesem Film erhoffe ich mir sehr viel Spannung und eine tolle Atmosphäre. Dafür sollte Martin Scorsese eigentlich sorgen können, da ich den Großteil seiner Filme sehr stark fand.” – Nuggi
Mehr oder weniger überraschend präsentieren wir euch nun unsere Nummer 1. Nach seinem erfolgreichen Sequel zu “Batman Begins” namens “The Dark Knight” erwartet uns dieses Jahr der nächste Film von Christopher Nolan: “Inception”. Aus dem Trailer wird man nur begrenzt schlau, finanziell wurde sehr tief in die Tasche gegriffen und inhaltlich ist soweit nur wenig bekannt. Mit von der Partie sind unter anderem Leonardo DiCaprio, Ellen Page, Marion Cotillard, Michael Caine, und Schauspieltalent Joseph Gordon-Levitt.
“Uns erwartet wohl das nächste Meisterwerk des Christopher Nolan, der eine vorzeigbare Filmographie aufweisen kann und noch keinen richtig schwachen Film gemacht hat. Mit Leonardo DiCaprio und Joseph Gordon-Levitt spielen zwei meiner Lieblingsakteure mit, welche ich für sehr talentiert halte. Stlistisch sind Ähnlichkeiten mit “Matrix” oder gar der Agentenreihe “James Bond” zu erkennen. DAS Must-See dieses Jahres!” – Nuggi
“Schon wieder Di Caprio? Wer hätte gedacht, dass sich Leonardo vom Titanic Jüngchen zu einem ernst zu nehmenden Schauspieler entwickelt. Ich zumindest nicht. Inception ist wohl der vorfreudigste Film bei mir. Neben Di Caprio hat noch mein Liebling Joseph Gordon-Levitt eine Rolle und das alles unter der Leitung von Nolan. Mehr gibts da nicht zu sagen, her damit!” – Thur
Golden Globes 2010
18/01/2010 um 12:58 | Veröffentlicht in News | Hinterlasse einen KommentarGestern wurden zum 67ten mal die Golden Globes verliehen, zu den erwartenden Gewinnern wie Avatar oder The Hangover reihen sich überraschenderweise auch zwei Deutsche Namen mit ein:
Christoph Waltz konnte in der Kategorie “bester männlicher Nebendarsteller” mit seiner Rolle in Inglourous Basterders den Preis mit nach Hause nehmen. Zudem wurde Das Weisse Band – Eine deutsche Kindergeschichte von Michael Hanek mit dem Golden Globe für “besten ausländischen Film” geehrt.

- Golden Globe für Christoph Waltz Copyright DiePresse.com
Wie zu erwarten war James Cameron der Hauptgewinner des Abends, welcher mit Avatar – Aufbruch nach Pandora sowohl in “Beste Regie” als auch in “Bestes Drama” die Ehrung erhielt. Neben besagtem Cameron sahnte auch Disney Pixars Oben gleich zwei mal ab. “Bester Animationsfilm” und “beste Orginalmusik” gab es für Pixars Neusten.
Hier mal die Sieger im Überblick:
BEST MOTION PICTURE, DRAMA: -Avatar
BEST MOTION PICTURE, MUSICAL OR COMEDY: – The Hangover
BEST DIRECTOR: - James Cameron
BEST DRAMATIC ACTOR: - Jeff Bridges, Crazy Heart
BEST DRAMATIC ACTRESS: - Sandra Bullock, The Blind Side
BEST ACTOR, COMEDY OR MUSICAL: - Robert Downey Jr., Sherlock Holmes
BEST ACTRESS, COMEDY OR MUSICAL: - Meryl Streep, Julie and Julia
BEST SUPPORTING ACTOR: – Christoph Waltz, Inglourious Basterds
BEST SUPPORTING ACTRESS: - Mo’Nique, Precious: Based on the Novel Push by Sapphire
BEST ANIMATED FILM: - Oben
BEST FOREIGN LANGUAGE PICTURE: - Das weiße Band
BEST SCREENPLAY: - Up in the Air
BEST ORIGINAL SCORE: - Oben,Michael Giacchino
BEST SONG: - “The Weary Kind (Them from Crazy Heart)” — Crazy Heart
– – Music & Lyrics by: Ryan Bingham, T Bone Burnett
Thur
Avatar – Aufbruch nach Pandora (Review)
17/01/2010 um 21:58 | Veröffentlicht in Reviews | Hinterlasse einen KommentarCopyright: mykinofilm.de
Nach rund zwölf Jahren Pause meldet sich James Cameron mit Avatar zurück in den Kinos und kündigte in all seiner Bescheidenheit den größten, revolutionärsten und zugleich teuersten Film aller Zeiten an. Der Zuschauer wird in Avatar in eine fremde Welt entführt, in der man eine farbprächtige filmische Natur mit beeindruckenden Pflanzen und schönsten Wald- und Flugtiere bestaunen kann. Die visuellen Effekte waren wirklich besser als je zuvor und auch die Motion Capture Animationen überzeugten. Doch ausreichend um die hohen Erwartungen des Marketings zu erfüllen, war dies keinesfalls – Denn für einen Film, der das Kino „revolutioniert“ hat Avatar einfach zu viele tragenden Schwächen. Die Gut gegen Böse Geschichte mit genau dem gleichen vorhersehbaren Ablauf, gab es in der Filmgeschichte schon öfters als Sonntage im letzten Jahrzehnt und auch die musikalischen Untermalungen sind im Film ebenso wie der unnötige naturelle und religiöse Balast eher misslungen. Mit dem Finale zeigt Cameron jedoch das, was er am besten kann: Den Zuschauer mit einer geballten Ladung Action zu unterhalten. Zwar war der Kampf zwischen den Na`vi und dem Militär zu keinem Zeitpunkt realistisch, jedoch waren die Kampfszenen und die Flugobjekte ziemlich überzeugend.
6,5/10
Thur
Der Film entsprach so ungefähr meinen Erwartungen. Zum größten Teil lebt er von seiner Optik und ich empfehle es jedem sich den Film im Kino anzusehen, auf DVD wird er eher mau sein denke ich. Cameron hat nur eine verstricktere Story zu einem Meilenstein in der Filmgeschichte gefehlt, denn ihm ist es perfekt gelungen Motion-Capture Aufnahmen mit „realen“ Aufnahmen zu verbinden. An der gehörigen Portion Action fehlt es auch nicht und die Länge des Films ist eigentlich auch verständlich. Wer mit einer Begleitung bzw. der Freundin drin ist wird sich dann auch nicht langweilen. Ich denke, dass sich das lange Warten auf Camerons neues Werk gelohnt hat. Dieses wird sich in seine schon so sehenswerte Filmographie einreihen. Dieser Mann ist ein Qualitätsgarant, mal abgesehen von seinem Piranhamurks. Wofür er aber wenig kann. Ein Sequel muss jetzt nicht unbedingt sein, da das Werk in diesem Zustand in Erinnerung behalten werden sollte. Eine gut inszenierte, wenn auch schlichte Parabel, welche die Konflikte in vergangener und heutiger Zeit darstellt.
7,5/10
Nuggi
Das Kabinett des Dr. Parnassus
17/01/2010 um 18:52 | Veröffentlicht in Reviews | 3 KommentareEin bildgewaltiger Film, der Gilliam durch den Tod von Heath Ledger vor einige Probleme stellte. Wüsste man nicht um die gegebenen Tatsachen, so könnte man kaum glauben, dass es sich hier nur um eine „Zweitlösung“ handelt.
„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ überzeugt vor allem durch atemberaubende Kulissen und einem brillianten Cast. Ledger spielt in seiner letzten Rolle den unsympathsichen und zwielichtigen Tony und beweist wieder mal, was für ein herrausragender Schauspieler er war. Die im Laufe der Geschichte eintretende Notbesetzung fällt jedoch nie negativ auf und speziell Johnny Depp gelingt es die Figur des Tony gut weiter zuführen. Aber auch die anderen Rollen sind bis in jede kleine Nebenfigur sehr gut besetzt. Neben einem gewohnt stark aufspielendem Christopher Plummer schafft es auch Andrew Garfield seiner Figur sehr viel Charme zu verleihen
Die Geschichte ist in sich stimmig, bringt jedoch einige Längen mit sich. Die jedoch durch die rätselhafte und mystische Atmosphäre, die im Film herrscht kaschiert werden kann.
7/10
Thur
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